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Vögel füttern

Nicht erst, wenn es schon eisig kalt ist, sollten wir den Vögeln Futter zur Verfügung stellen.

Vögel füttern (Mittelspecht)
Foto: Raoul Biltgen

Je kälter es ist und je mehr Schnee liegt, desto schwerer tun sich Gartenvögel bei der Futtersuche.

Wenn man den Vögeln Futter anbieten will, dann am besten mit mehreren Futterplätzen ab Ende Oktober/Anfang November bis etwa Februar.

Wichtig ist, dass das Futter trocken und sauber bleibt, zum Beispiel in sogenannten Futtersilos, die die Vögel im Gegensatz zu klassischen Futterhäuschen nicht beschmutzen können. Findet man Häuschen schöner, muss man sie unbedingt regelmäßig auskehren.

Der Futterplatz muss den Vögeln aber auch Sicherheit bieten: Ein Baum in direkter Nähe dient zum Beispiel als Aussichtspunkt, ehe der Futterplatz angeflogen wird. Katzen sollten aber von vornherein keine Möglichkeit haben, den Vögeln aufzulauern.

Als Basisfutter eignen sich Sonnenblumenkerne (geschält oder ungeschält), Hanfsamen, Hirse und Getreidekörner. Rotkehlchen und Amseln mögen am liebsten Weichfutter wie Äpfel und Rosinen. Meisen, Spechte und Kleiber lieben Fettknödel und Nüsse. Bei gekauftem Vogelfutter auf die Qualität achten, schließlich wollen auch wir nicht immer nur billiges Fast Food zu uns nehmen.

Am allerbesten ist aber natürliches Futter wie überwinternde Insekten, Samen, Beeren usw. Das können wir durch naturnahe Gärten ohne viel Aufwand oder Kosten das ganze Jahr über bereitstellen: Einheimische Beerensträucher und Kletterplanzen wie Vogelbeere, Holunder, Brombeere und Hundsrose versorgen über 60 Vogelarten mit Futter. Zusätzlich Laubhaufen einfach liegen lassen und Samenstände von Stauden und Kräutern erst gegen Ende des Winters schneiden.

10.10.2024, Gartentipps


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