Totholzhecke anlegen
Äste und Zweige nach dem Baumschnitt entsorgen? Man kann sie auch wiederverwerten!

Bei der Gartenarbeit fallen immer wieder Zweige und Äste an, die von Hecken und Bäumen geschnitten werden müssen. Oft ist es nicht so einfach, sie zu entsorgen. Dabei können sie noch sehr nützlich sein: als Baumaterial einer Totholzhecke.
Eine Totholzhecke, nach ihren Erfindern auch „Benjeshecke“ genannt, kann als Sichtschutz dienen, zur Trennung von zwei Gartenteilen, oder um ein Beet vor kaltem Wind zu schützen. Zudem ist sie das ideale Zuhause vieler nützlicher Insekten, Amphibien, Vögel und Kleinsäugetiere. Aber auch das langsam verrottende Holz selbst wird zum idealen Nährstoff.
Das Beste aber: Du musst dir keine Gedanken mehr machen, wohin abgeschnittene Äste und Zweige von Bäumen und Sträuchern kommen sollen. Stabile Pfähle mit einem Abstand von 50 bis 90 Zentimeter in zwei beliebig langen, parallelen Reihen in einer Breite von etwa 70 Zentimeter einschlagen und zuunterst mit den dicksten Ästen befüllen, nach oben hin wird das Schnittgut immer dünner. Abstehende Zweige an den Seiten einflechten, fertig.
05.09.2025, Gartentipps
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